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"Boot fahren"

Kompass   




Wir sind auf das Hobby Boot gekommen. 
Es begann mit sehnsüchtigen Blicken hinaus auf die Nordsee und das Veerser Meer.  Danach kam der Besuch der Boot 2004 und anschließend die Suche nach einem geeigneten Untersatz.  Dieser war schnell gefunden. Eine Maxxon MS 10 mit einem 5 PS Außenborder.
Maxxon MS10
Zuerst wurde der Motor gepflegt und gehegt. Neue Zündkerzen, neues Getriebeöl und ein paar weitere Wartungsarbeiten.  Gottseidank fand ich übers Internet von Boot und Motor noch Bedienungsanleitungen.
Motorpflege

Erste Gehversuche am Veerser Meer. Aufregend war es schon. Zuhause begann der Theorieunterricht in Sachen "Bootsführerschein Binnen" und der Kurzurlaub zu Pfingsten wurde zur ersten Praxisstunde genutzt. 

Beim ersten Fahrversuch klappte noch nichts. Motor und Boot super - alles klar.  Nur der Bootsführer hatte noch so seine Probleme. Keine Ahnung von Strömung und Wellen und dazu noch eine lachende Besatzung. Nach 10 Minuten zuerst wieder einmal erschöpft ans Land. Ob das alles so richtig ist ? 
Dann "heimliches" beobachten der anderen Schlauchbootkapitäne. Nach einem ausgiebigen Sonnenbad der zweite Versuch. Und siehe da schon klappte alles viel besser. Man nahm Kurs auf Veere und es machte Spaß.

 Wir laufen einErster Ausflug                    
Horst früher selber Freizeitkapitän und begeisterter Wasserskifahrer wollte natürlich auch eine Runde mitdrehen. Bootsfräulein Jackie wuchs mit Ihren Aufgaben. Plötzlich  konnte man den Palsteg knoten und war nicht mehr aus dem Boot zu bekommen Im Juli war es dann soweit und die Prüfung zum Bootsführerschein stand an.  Frühmorgens auf dem Weg nach Roermond und sich der Prüfungskommission stellen. Zuerst Theorie und dann Praxis und zwei Tage später war der Schein im Briefkasten. Dank hier an dieser Stelle noch einmal an  Volker Mühlens (Theorieunterricht) und Nico Frissen (Praxisunterricht) .

Wassersportgebiet rund um Roermond

Im Bereich von Roermond befinden sich die Maasplassen. Ein traumhaftes Gebiet für Wassersportler. Egal ob Segler, Ruderer oder Motorbootfahrer. Zahlreiche See, die durch den Fluss Maas verbunden sind, laden zu Aktivitäten rund und ums Wasser ein. Unterhalb der Schleuse Roermond befinden sich noch die Asselter Plassen . Auf dem dortigen Campingplatz sind wir oft zu Besuch bei meiner Mutter. Der Campingplatz ist ein Ganzjahresplatz und hochwassersicher. Liegt trotzdem nur ein paar Meter von den Asselter Plassen weg.

CP Asselt


Rund um Roermond gibt es viele sehenswerte Orte. Für die Bootfahrer gibt es rund um Roermond zahlreiche Slippmöglichkeiten. Zu nennen wären da zum Beispiel. Hafen Hatenboer und Hafen Oolderhuuske. Der Campingplatz Maasterass hat für seine Camper ebenfalls einen kleinen Slipp.
Also wir fühlen uns wohl in und um Roermond. 
Wir slippen in Hatenboer.  Großer Parkraum, nur über Schranke zu erreichen, geräumiger Slippplatz, Toiletten und vieles mehr ist vorhanden. Wer einen Kaffee "schlürfen" möchte schaut im Eetcafe vorbei.Ist mal etwas mehr Andrang am Slipp, sorgt der Hafenmeister für "Zucht und Ordnung". 

Nationalpark Meinweg

In der Nähe von Roermond liegt der Naturpark Meinweg. Wenn einmal keine Lust zum Bootfahren besteht, sollte man diesen Naturpark besuchen. 
Herrliches Waldgelände mit Heidelandschaften und tollen kleinen seerosenbedeckten Seen. Wir haben das Besucherzentrum als Ausgangspunkt für unsere Wanderungen genutzt. Am Ende der Strasse liegt   rechts ein Parkplatz von den man herrliche Wanderungen über tolle Wege unternehmen kann. Ausschilderung der Wanderwege super ! 
Übrigens in der Gaststätte neben dem Besucherzentrum kann man auch eine leckere Tasse Kaffee und Kuchen genießen.

Wohnmobil

Unser Joint E 33

Um flexibler mit dem Boot zu sein und trotz der großen Liebe zu Roermond auch andere Revier zu erkunden, haben wir uns ein Wohnmobil zugelegt. 
Es handelt sich um einen Joint E33 auf Fiat Ducato Fahrwerk. Natürlich hat das WoMo eine Anhängerkupplung, damit "Jacky" auch überall mit hin kann. Damit hat für uns ein neues Zeitalter begonnen. Reisen mit dem Wohnmobil.
Jahrelang haben wir keinen Urlaub gemacht und das werden wir jetzt ein wenig nachholen. Kurztrips an Flüsse, Seen oder an noch größere Gewässer stehen zukünftig auf dem Programm. Natürlich auch Treffen mit Schlauchbootfreunden. Gerade diese haben uns zum Thema "Wohnmobil" animiert. Über unsere erste Tour werden wir hier berichten. 

Wohnmobil

Datenbank mit Stellplätze für Wohnmobile

Wohnmobil-Forum

weitere Datenbank für Stellplätze

"unser" Händler

"unser" WoMo Versicherer

unsere Wohnmobil-Seite

Erste WoMo Tour in Bildern


Ein viel diskutiertes Thema, die Sicherheitsausrüstung !

Wir führen auf unserem Boot folgendes mit:

  • Rettungswesten nach DIN, ohnmachtssicher

  • Ersatzkleidung
  • Paddel, im Boot befestigt

  • Schöpfkelle - elektr. Bilgepumpe
  • Bootshaken, im Boot befestigt

  • Rescue-Boje
  • Kartenplotter

  • Leuchtfackel rot (Binnen), PTB Leuchtpistole (Rakete rot) für See - bei Bedarf
  • Notbeleuchtung

  • gelbes Funkellicht
  • rote Signalfahne, zusätzlich eine gelbe (Schleppen) 

  • Anker, 3,5kg, im Bugfach

  • diverse Leinen

  • Fender

  • Werkzeug, Zündkerzenschlüssel, Allzweckmesser (Leatherman), Ersatzzündkerze,  

  • Kartenmaterial

  • Verbandstasche

  • Bergetuch Kunststoff
  • Kompass

  • Fishfinder

  • Feuerlöscher

  • Warnweste, Eurogelb nach EN - Regenweste mit Leuchtreflektion

  • Badeleiter, fest am Boot

  • Beatmungshilfe

  • Nothandy (Prepaid)

  • Binnenfunkgerät

  • CB Funkgerät, bei Bedarf

und man glaubt es nicht, wir passen auch noch ins Boot !


Bisherige Motoren und Infos dazu
Yamaha 5 PS (unser erster Motor)
Angaben ohne Gewähr ! Im Zweifel immer eine Yamaha Werkstatt fragen

Zweitakter
Gemisch 1:100
Zündkerze NGK B-7HS oder Champion L-81, Elektrodenabstand 0,5-0,6mm
Getriebeöl: Hypoidgetriebeöl SAE 90, 80 Kubikzentimeter
Scherstifte für Propeller - nur Original Yamaha Scherstifte verwenden
Schmierstellen Fett : alle 30 Stunden Motorbefestigung
                               alle 50 Stunden Propeller
                               alle 100 Stunden  Schmiernippel Lenkungswelle
Alle Wartungsangaben sollten spätestens am Ende jeder Bootfahrsaison durchgeführt  werden Reinigung des Tanks jeweils nach 50 Betriebsstunden Kontrolle aller Schrauben und Muttern nach 50 Betriebsstunden
Regelmäßige Kontrolle der Korrosionsschutzanode Winkeleinstellung (Trimm), der Neigewinkel des Motors ist mittels Arretierstift so einzustellen, dass die Kavitationsplatte parallel zur Wasseroberfläche liegt,
wenn das Boot mit Höchstgeschwindigkeit fährt.

Zwischen Kavitionsplatte und Motorboden sollten 0 - 5 cm liegen. Schaftlänge beachten !

Einstellen der Pinne, die Gängigkeit der Pinne kann durch Drehen der an der Schwenkkonsole angebrachten Flügelschraube eingestellt werden Einstellen des Gasdrehgriffes, die Gängigkeit des Gasdrehgriffes kann durch Drehen der am Gasdrehgiffende angebrachten Einstellschraube eingestellt werden

Auswechseln von Propeller oder Abscherstift, 
- mit einer Zange den Splint  gerade biegen und danach abziehen
- die Propellermutter abnehmen
- Propeller entfernen
- den Abscherstift entfernen
Einbau
- Wasserbeständiges Fett auf der Propellerwelle aufbringen
- den Abscherstift in die Bohrung der Propellerwelle einführen
- den Stift mit der Nut der Propellernabe ausrichten und den Propeller auf die Propellerwelle aufsetzen
- Bohrung in der Propellermutter mit der Bohrung in der Propellerwelle ausrichten und den Splint in diese beiden Bohrungen einführen
- danach Enden des Splints abbiegen

Ende der Fahrsaison

- Getriebeöl wechseln
- Motor gründlich reinigen
- Schutzanode kontrollieren
- in Zündkerzenbohrungen Spezialsprühöl einbringen
- alle elektrischen Verbindungen mit Spezialsprühöl einsprühen
- Motormetallteile, z.B. Vergaser, mit Spezialsprühöl konservieren
- Schmierstellen fetten

Mercury 15 PS (unser zweiter Motor)
  • Baujahr: Juli 1990

  • Serialnummer lautet: 0C298226

  • Leistung: 15 PS - 11.2 kw 

  • max. Umdrehung: 5000-6000

  • Hubraum: 262ccm

  • wassergekühlt mit Thermostat, 

  • Gewicht: 35 kg 

  • Gemisch: 1:50 mit TC3-W Außenborderöl

  • Zündkerzen: NGK BP8HS-15

  • Kontaktabstand: 1,5 mm

  • Getriebeöl: 200ml

Bedienungsanleitungen (englisch) unter:
http://www.marinepower.com/  >>> Downloadbereich
Motor15/1Motor15/2

Mercury Elpo60 (unser dritter Motor)

Leistung: 60 PS/44,7 KW

max. Umdrehung: 5000-5500

Hubraum: 965 ccm

3 Zylinder

Zylinderbohrung 76 mm

Hub 71mm

Zündkerze NGK BP 8H-N-10

Abstand 1,0 mm

Baujahr 2001

wassergekühlt mit Thermostat

Gewicht: 100kg

Strom: 201 Watt

Motor60

Honda BF 50 LRTU (unser heutiger Motor)
4−Takter SOHC − 3 Zylinder

Hubraum (cm3) 808 Bohrung und Hub (mm) 70 x 70

Ventile 6 Volllastdrehzahl 5500 − 6000

Nennleistung PS (kW) 50 (36,8) 50 (36,8)

Kühlung Wasser Gemischaufbereitung

Zündanlage Elektronische PGM−IG Auspuff Propellernabe

Antrieb

Übersetzung 2,08

Schaltung V−N−R

Ausstattung

Generator 22A

Öldruckalarm

Überhitzungsalarm

Drehzahlbegrenzer

Notstoppschalter

Kippanlage Power−Trim & Tilt

Trockengewicht (kg): 98

Motor 50



Unsere ehemalige Biene II

Biene II

 Quicksilver 450 R mit einem 60 PS Mercury Motor

Länge: 4,50 m

Breite: 1,94 m

3 Luftkammern

Bugstaufach

Steuerstand

2 Tanks a 25 Liter

Beleuchtungsbügel

GFK

Vom Schlauchboot zum Yoghurtbecher  Hille Roda 16

Was viele nicht für möglich gehalten haben, ist eingetreten. Wir sind jetzt Besitzer einer Hille Roda 16. Das Boot ist ca.4,70 m lang und 1,85 m breit. Besitzt eine kleine „Lümmel“ Koje, zum Schutz vor Wind, schlechtem Wetter und als Rückzugsort dienen soll. Die Roda 16 wird in Rheinland-Pfalz in einer kleinen Werft hergestellt. In der Werft selber werden seid 1948 kleine Boote auf GFK Basis gebaut. 1972 fuhren einige Hille-Boote als Begleitboote bei der Olympiade in München.

Ein weiterer Luxus neben dem größeren Innenraum ist ein begehbares Vorderdeck, eine Scheibe und die kleine Cocktailecke auf dem Achterdeck. Die Roda 16 ist vom Deutsche Lloyd in Hamburg zertifiziert. Also nicht nur Herstellererklärung nach Modul A, sondern nach Aa. Die Hille wiegt leer rund 350 kg und darf mit maximal 60 PS gefahren werden. Wir haben uns für einen Honda BF 50 mit der „2009 Technik“ entschieden. Warum nur 50 PS. Der Motor wiegt rund 20 kg weniger als vergleichbare Motoren und für unsere überwiegend geschwindigkeitsbegrenzten Reviere reicht er voll aus.

Das Boot selber ist mit einem Northstar Kartenplotter, Fishfinder und Binnenfunkgerät ausgerüstet. Bei Bedarf kommt ein CB-Gerät (WSC-Veranstaltungen) hinzu.

Warum der Weg vom Schlauchboot zum Yoghurtbecher ? Es war die Koje und das Platzangebot und zum guten Schluss der Preis. Für das Geld hätte man kein neues vergleichbares Schlauchboot bekommen.
Jacky 1

Jacky 2

Jacky 3

Jacky 4

Hafenpersenning

Es fehlte noch eine Hafenpersenning. Die Originale war uns zu teuer, also suchten wir einen Autopolsterer (ASC Schrouff,  http://www.asc-schrouff.de/) in der näheren Umgebung. Er fertigte uns diese Persenning. Es bleibt kein Wasser drauf stehen, es regnet nicht durch und lässt sich gut verpacken. Zum Jahresende werden wir auch noch eine Gesamtpersenning für den Trailertransport beauftragen. 


Persenning

persenning Seite
Persenning hinten

 

 

Multisport 3.1
Unser kleines Segelboot, Surfboard, Liegewiese, Kajak und Tube. Alles in einem.

Multisport
Als Liegewiese und Tube ist das Teil super, zum Segeln oder Surfen eine Notlösung. So empfinden wir es, obwohl wir weder Surfer noch Segler sind. Als Spaßgerät und als Liegewiese am Motorboot einfach toll. Der Überzug macht einen strapazierfähigen  Eindruck und die eine Kammer ist mit einer leistungsstarken Pumpe, z.B. Bravo 12,  schnell aufgeblasen.

Northstar Plotter/Fishfinder 
Explorer Combo 650


Der Explorer 650 hat ein 127mm TFT LCD Farb Display. Der Kartenplotter ist mit c-Map Karten. Eine 32 MB Weltkarte ist integriert. Ich selber nutze die MW 6-EN-M018 als Karte. Die Karte beinhaltet weitgehends alle inländischen europäischen Gewässer. Für mich interessant der Rhein, Mosel, Müritz und z.B. die Maas. Der Fishfinder sendet auf zwei Frequenzen (50/200kHz). Mit bis zu 50 Impulsen pro Sekunde arbeitet der Explorer 650. Auf dem Display kann man verschiedene Varianten wählen: z.B. Karte, Karte/Fishfinder. Ich selber nutze Karte und lasse mich in der oberen Zeile zusätzlich die Wassertiefe anzeigen. Der Flachwasseralarm funktioniert aber trotzdem. Mehr brauche ich in der Regel auch nicht.

Das Gerät hat eine externe GPS Antenne. Diese kann direkt auf einem Fuß oder direkt montiert werden. Damit keine Möglichkeit des Abreißen entsteht, habe ich mich für die Kajüten-Deckmontage im direkten Verfahren entschieden.

Das gerät ist gut ablesbar und wenn man sich einmal mit der Handhabung vertraut gemacht hat, dann gelingt auch eine schnelle Umschaltung des Display mit Hilfe der Favoriten auch.

Ein bisschen empfindlich aus meiner Sicht ist das „Kartenfach“. Sprich das Steckfach wo die Speicherkarte mit der C-Map Karte reinkommt.

Plotter



Navigation on Bord mit PDA

Versuchsweise hatte ich auf unserer ehemaligen Biene II ein Navi installiert. Es handelt sich um ein Medion 95000 was mit dem Programm WinGPS4L Mobile ausgestattet ist. Bei dem Programm handelt es sich um eine maritime Navigationssoftware speziell für PDA's. Zusätzlich werden Karten im Format DKW installiert. In diesem Falle die ANWB Karte M. Bei starkem Sonnenlicht kommt es zu Problemen (Blendung). Aber eine Hilfe in jedem Falle. Zum Probeeinsatz kam es auf der Maas und auf der Müritz. Das Programm ist Freeware und Karten sind über die Firma Stentec erhältlich.

PDA



Geschwindigkeitsbeschränkung mit GPS

Oft hört man, wie soll ich das mit meinem Schlauchboot oder kleinem Sportboot die Geschwindigkeit denn kontrollieren ?

Vielleicht eine Antwort     Geko GPS

Mit diesem kleinen GPS Handempfänger der nur 88 Gramm wiegt. 

Dank seiner schlanken Bauweise liegt das Geko 101 äußerst bequem in der Hand und die Bedienknöpfe  sind mit nur einem Daumen von Links- und Rechtshändern gleichermaßen äußerst präzise zu bedienen. Die Menüauswahl lässt sich am darrunterliegenden Display dank der guten Auflösung sofort und stets gut erfassen. Durch seine Übersichtliche Tastatur ist das hübsche spritzwassergeschützte (IP X7) Navigationsgerät leicht zu bedienen.

Ermitteln kann man Geschwindigkeit in km/h oder in Seemeilen. Ansonsten gibt es noch Reisezeit, Höhenangabe, Durchschnittsgeschwindigkeit, Maximalgeschwindigkeit, Position (geographische Breite und Länge) und natürlich Uhrzeit und Datum. 

Der Preis liegt auch knapp unter zwei Bußgeldbescheide. Also eigentlich eine brauchbare Lösung die orientierende Werte bringt. 

Echolot oder Fishfinder

Eagle Cude 168 (Fishfinder)

Früher hatten wir auf unserem kleinem Schlauchi  einen Eagle Cuda 168 (Echolot/Fishfinder) installieren. Aus Platzgründen und nicht vorhandener 12 Volt Versorgung auf dem Boot, hatte ich mich für die Batterieausführung entschieden. Die 8 Mignonbatterien sind in einer stabilen, ausreichend standfesten Box untergebracht. Diese Box diente gleichzeitig als Halterung für das Gerät. Das Gerät ist über einen Spezialstecker oder durch einen geschickten Nutzer leicht umbaufähig auf Bordspannung.
Der Cuda 168 hat eine Sendeleistung von 800 Watt und soll bis 180 m Wassertiefe ausreichend sein. Was jedoch für meinen Verwendungszweck uninteressant ist. Der Bildschirm hat eine Auflösung von 169 x 132 Bildpunkten. Der Schwinger arbeitet selber im 200 kHz Bereich. Das Cuda 168 soll laut Hersteller spritzwasserfest sein.
Alarmeinstellmöglichkeiten sind für Flach-, Tiefenwasseralarm und für Fischalarm möglich. Die Bedienung ist übersichtlich und leichtverständlich.

Zuletzt war das Gerät als stationäres Gerät auf unserem ehemaligem RIB und wurde direkt mit 12 Volt versorgt. 

Fishfinder



Midland Neptune Funkgerät

Funkgerät


Technische Daten: 

Gewicht 1,305 Kg (nur Gerät) 

Ausgangsleistung HI Mode 25 W , LO Mode 1W 

Betriebsart FM 

Betriebstemperatur - 15°C bis +55°C 

Abmessung H x B x T mm 70x170x160 

Spannungsversorgung 12 V DC 

Kanäle 57 Seefunk- / Binnenschifffahrtsfunkkanäle 

Frequenzbereich TX: 156.050 bis 157.425 MHz RX: 156.300 bis 162.000 

Das Midland Neptune kann als reines Binnenfunkgerät programmiert werden. Bei der Bundesnetzagentur werden zwei Genehmigungsnummern geführt. Für Binnen ist Mülheim zuständig.

Betriebsanleitung des Midland Neptune



Cobra MR HH325 VP EU Handfunkgerät

ist ein UKW Seefunk Handfunkgerät mit ATIS Eingabemöglichkeit und wasserdicht nach JIS-7 Norm.

  • alle internationalen, amerikanischen und kanadischen Frequenzen wählbar
  • ATIS Nummer über Tastatur programmierbar
  • Umschaltbare Sendeleistung (1/3/5 Watt)
  • Wasserdicht nach JIS-7 Norm (ca. 30 Minuten bei 1m Wassertiefe)
  • -20 bis 50 Grad C
  • 123 x 62 x 36 mm - ohne Antenne  
  • ca. 228g - ohne Batterien / Akkus
  • CE Zugelassen
  • Reg Nr. 7759902

Ein preiswertes Handfunkgerät, was möglicherweise bei Seefahrten als Notgerät oder als Ersatzgerät benutzt werden kann. Bitte die jeweiligen gesetzlichen und rechtlichen Bestimmungen beachten !!!


Symbol Funk
UBI Funk
  

kostenlose Übungsprogramme von Tim Köster's

Link zu den Handbücher Binnenschifffahrtsfunk ( auf der Seite vom fvt)

Link zur Bundesnetzagentur, Verwaltungsvorschrift Frequenzzuteilung 

Antrag auf Frequenzzuteilung

Frequenzen

 

UBI Schein Symbol antenne

Bild von SpoBo Berlin


Windmesser Skywatch Xplorer 4

Handlicher und kleiner Windmesser mit Messwerteanzeige. Windgeschwindigkeiten werden aktuell und maximal angezeigt. Das Display ist hintergrundbeleuchtet. Die Bedienung erfolgt über nur einen Knopf. Das Gerät ist bis zu einer Wassertiefe von einem Meter kurzfristig wasserdicht. 
Der Profi unter den Skywatch Xplorer Geräten. Er verfügt über eine Anzeige der Umgebungstemperatur in 1/10 Grad und die gefühlte Temperatur (Wind Chill), einen elektronischen Kompass und darüber hinaus die Messung des absoluten Luftdrucks, des relativen Luftdrucks und dies gibt durch eine 48 Std.-Logfunktion eine kleine Wettervorhersage. Der Xplorer 4 hat einen barometrischen Höhenmesser, der die maximale Höhe anzeigt. Zusätzlich einen Speicher für alle Max-Werte.

Wir wollen mit dem Gerät die Windgeschwindigkeit messen und die Luftdruckveränderungen aufzeigen. Was wir glauben schon rausgefunden zu haben, ist das man sich für eine genaue Höhe oder einen genauen Luftdruck entscheiden muss. Man kann zwar kalibrieren, aber die Höhe ist gerätbezogen abhängig vom Luftdruck. Die Abweichung für Bootfahrer ist aber vertretbar, dass Wasser wird nicht plötzlich bergauf runter laufen. :-) Wir selber werden den Luftdruck kalibrieren und die Höhe als Anhaltspunkt bewerten. 

Das Gerät ist von einem Schweizer Hersteller.

Windmesser

http://www.jdc.ch/ Einen freundlichen und korrekten Händler findet man hier: http://www.max-edlinger.net/

Kleiner handlicher Multifunktionskompass

Das Gerät zeigt Ihnen neben den Himmelsrichtungen noch Uhrzeit, Datum und die aktuelle Temperatur an. Die Funktion eines Weckers ist ebenfalls gegeben.
Ansonsten ist die Funktion wie ein normaler Magnetkompass, außer das die Windrose sich auf einem   Display dreht und die Gradzahlen digital angezeigt werden. Das Kalibrieren des Gerätes ist nicht   unbedingt  nutzerfreundlich, aber nach einigen Versuchen doch schnell erledigt.

Der Kompass ist spritzwassergeschützt und in einem bruchsicheren stabilen Gehäuse eingebaut. Die Anzeige ist übersichtlich und gut ablesbar.
Gerade für den Kleinschlauchbootfahrer vielleicht eine nützliche Anschaffung. Denn auf See sollte man sich  in jedem Falle nicht ohne Kompass wagen ! Wetterumschlag, Ufer außer Sicht......

Das Gerät wird mit zwei Mignonbatterien betrieben, die aber bei ständiger Nutzung eine ausreichende Betriebszeit erreichen. Mit Hilfe seiner Kordel kann er um den Hals getragen werden, aber findet   aufgrund  seiner Masse aber auch in jedem Bordkoffer Platz.

Kompass

Marine Fernglas Nikula PRO

Die blaufarbenen, mehrfach vergüteten HI-Index BAK 4 Prismen Linsen sorgen auch bei ungünstigsten Lichtverhältnissen noch für hervorragende Sichtverhältnisse. Die stoßfest gelagerte "schwimmende" Optik und die robuste Rahmenkonstruktion ermöglichen sicherlich einen professionellen Einsatz. Das Fernglas soll druckwasserdicht bis 5m Tiefe sein.

Ein weiteres besonderes Highlight dieses Fernglases ist sein beleuchteter, im Sehgang eingeblendeter, 360? Panorama Hochleistungskompass und die integrierte Strichplatte. Mit Hilfe dieser integrierten Instrumente lassen sich schnell und präzise Entfernungs- und Peilberechnungen anstellen.

Die Schärferegulierung wird über die leicht zu drehenden und gut erreichbaren Okulare getätigt. Memory-Okkulare ermöglichen stets ein optimales Sucherbild. Einmal auf Augenstärke eingestellt, gestatten sie es - ohne weitere Fokussierung bzw. Änderung - stets scharf zu sehen ! Keine weitere Anpassung - sämtliche angepeilte Ziele zwischen 5m und unendlich erscheinen stets scharf !

Die Vergrößerung bei diesem Fernglas beträgt 7x50

 

Fernglas


Orientierung, Navigation und..............
Zwar ist man meistens mit GPS oder Kartenplotter ausgerüstet, jedoch sollte man den möglichen technischen Defekt vergessen. Wir haben es mal am Bodensee ausprobiert, denn hier ist das Ufer nicht wie beim Fluss in greifbarer Nähe und über 15 km hat man schnell 5 km zu weit links oder rechts. Dazu sind also schon geeignete Bootskarten, Kompass wichtig. Dazu noch ein Kurslineal. Als typischer Geizhals bin ich für ein selbsterstelltes Modell.


Habe ich auf Overhead Folie kopiert, einlaminiert und schon kann man es mit Hilfe von Karte und Kompass schön nutzen. Zur Winkelverlängerung nutze ich noch ein kleines Lineal. Schnell konnte man schön erkennen, dass das Ziel in 270 Grad liegt und konnte das Boot mit Hilfe des Kompasses noch auf 270 Grad ausgerichten und wir haben ohne große Umwege die Ziele getroffen. Beim Kartenplotter, unserer Explorer Combo 650, geht es natürlich auch über den Goto Button. Ziel markieren und Wegpunktsetzen und dann einfach den GoTo Befehl auf diesen Wegpunkt setzen. Dann immer schön den gefahrenen Kurs auf den gesetzten Kurs setzen. 
Aber wie schon eingangs erwähnt, es gibt auch schon mal Stromausfall und Satelittenausfall. Also ruhig mal die andere Variante üben.

Bootskriminalität


Sonntagmorgen tritt der Bootsbesitzer in den Niederlanden vor sein WoMo und schaut in Richtung Bootsanhängerparkplatz. Sein Schlauchboot und Anhänger sind verschwunden.
Anruf bei der niederländischen Polizei, Streifenwagen, Polizeiwache, Anzeigenaufnahme enttäuschte Heimreise.
25 km weiter und 6 Stunden später. Deutsch-niederländischer Grenzübergang. Dort fällt einer Mobilen Streife der Bundespolizei ein Schlauchboot auf einem Trailer auf. Trailer und Zugfahrzeug ein osteuropäisches Kennzeichen, das Boot ein deutsches Boots-Kennzeichen. Die Streifenführerin, eine begeisterte Wassersportlerin, fällt dieses sofort auf. Also hinterher, Haltezeichen und allgemeine Kontrolle. Überprüfung ergibt keine Auffälligkeit, Anzeige liegt noch keine vor. Aber sie bleibt skeptisch und hat eine weitere Rufnummer in ihrem Handy.
Die Rufnummer des 24 Stunden besetzten Kompetenz-Zentrum Bootskriminalität der Wasserschutzpolizei. Dort erfährt sie von dem diensthabenden Kollegen, dass vor rund 5 Stunden ein Hinweis rein kam, dass dieses Boot ggf. gestohlen sein kann. Sie bekommt über ihre Leitstelle die Bootsnummer, die Bootsidentifizierungsnummer und weitere Daten zum Boot. Genau dieses Boot wurde offensichtlich in den Niederlanden vor rund 7 Stunden gestohlen.
Der Bootseigentümer hat einen Bootspass und damit alle relevanten Daten über Boot, Zubehör und Trailer. Diese Daten hatte er spontan nach der Anzeige bei der niederländischen Polizei mit Hilfe seines PDA's als vorbereitete Textdatei via Mail an das Kompetenz-Zentrum Bootskriminalität der Wasserschutzpolizei in Konstanz geschickt und dort war der Vorgang somit schon aktenkundig.
So oder ähnlich könnte sich ein Vorgang abspielen und wie kam es zu dem schnellen Erfolg ?
OK, in dem Beispiel sind auch einige Zufälle drin. Wassersportbegeisterte Bundespolizistin, bereits vorhandener Bootspass, Daten des Bootspasses auf dem PDA, die bekannte Mailadresse des Kompetenz-Zentrum. Aber bis auf die wassersportbegeisterte Bundespolizistin haben wir auf alles eigenen Einfluss.


Wer hat also schon einen Bootspass, wer kennt alle Daten (z.B. Seriennummer) von Boot, Motor und Zubehör ?

 
Bootspass erhältlich bei der Wasserschutzpolizei.                        

Das Kompetenz-Zentrum Bootskriminalität der Wasserschutzpolizei erreicht man unter:
kbk@pdkn.bwl.de
Wasserschutzpolizeistation Konstanz
Kompetenz-Zentrum Bootskriminalität der Wasserschutzpolizei BW
Stromeyersdorfstraße 7
78467 Konstanz
Tel. 07531/5902-300
Fax 07531/5902-309

Und Infos zum Bootspass hier:

http://lvm-bw.de/PDFs/PDFs05/Bootspass/Ausfuellen_Bootspass.pdf
und den Pass zum Ausfüllen und anschließendem Erstellen der Textdatei hier:
http://www.polizei-beratung.de/file_service/download/documents/Boots-Pass+-+Formular.pdf

Diebstahlschutz -Wiederfindungshilfe - Abschreckung

Die Technik macht es möglich. Ich sende eine SMS oder einen Anruf an eine bestimmte Rufnummer und ca. 20 Sekunden später erhalte ich eine SMS mit den aktuellen Koordinaten und der Bewegungsgeschwindigkeit. Diese kann ich entweder in meinen Navi oder in einem ans Internet angeschlossenen PC eingeben und bekomme auf wenige Meter genau, den Standort angezeigt. Das Gerät gibt kein verräterisches Klingelzeichen, sondern gibt ganz still seinen Alarm raus.
Das Gerät ist nicht viel größer als eine Streichholzschachtel wird mit 12 Volt betrieben und hat für den Fall der abgeklemmten Batterie noch eine Eigenversorgung die rund zwei Tage hält.
Dem Gerät selber kann man aber auch bitten innerhalb einer Zeitspanne automatisch eine SMS mit Koordinaten zu senden oder man gibt einen Bewegungsradius ein und entfernt sich das Gerät aus diesem, schlägt es ebenfalls via SMS Alarm.
Was muss man haben ? Einen GPS Tracker, eine Prepaid SIM Karte und eben ein zweites Handy für die Anwahl.

Kommunikation geschieht über SMS Versand. Bestimmte Code, die allerdings über Passwort gesichert sind, verraten dem Gerät, wie es sich verhalten soll. Für knapp 100 Euro und geringe Betriebskosten kann man zwar sein Boot und Wohnmobil – natürlich auch andere Sachen – nicht vor Diebstahl direkt schützen, aber bei der Wiederauffindung kann es schnell und effektiv helfen.

Modellbeispiel
Revierinformation/Gesetze
Schleusen in Limburg

Bedienungszeiten (Schleuse) Roermond-Linne-Heel:

01 APRIL / 30 SEPTEMBER

Mo 06:00-24:00
Di bis Fr. 00.00-24.00
Sa. 00.00-20.00
So. 09.00-20.00 (01 OKTOBER / 31 März 09.00-17.00)

Schleuse Roermond


Amtliches Kennzeichen

Registrierung meiner Boote

Erstes Boot: 23141 A (ADAC) ,zweites Boot MI E360 (WSA Minden) und heutiges Boot ist beim WSA Duisburg gemeldet. 

Der Internationalen Bootsschein (IBS) (amtlich anerkannt) gilt weltweit - Ausnahme französische Küstengewässer - als amtlich anerkannte Registrierung für Ihr Boot. Darüber hinaus gilt er bei Befahren der deutschen Binnenschifffahrtsstraßen als Ausweis über ein amtlich anerkanntes Kennzeichen.

IBS

Was benötigt man dafür:

Als Eigentumsnachweis ist vorzulegen: Kopie der Rechnung oder des Kaufvertrags (Rechnung / Kaufvertrag in Fremdsprache nur mit beglaubigter deutscher Übersetzung) über das einzutragende Sportboot. Antragsteller und Eigner laut Rechnung / Kaufvertrag müssen identisch sein.
Ausländische Staatsbürger, die in Deutschland wohnhaft sind, müssen zusätzlich eine Kopie ihres Reisepasses mit Aufenthaltserlaubnis oder einen aktuellen Nachweis über Ihren festen Wohnsitz in Deutschland vorlegen. Der Internationale Bootsschein wird für EU-Bürger mit der Flagge der Bundesrepublik Deutschland ausgestellt.

Dann noch die Rechnung bezahlen und er kommt über den Postweg ins Haus.

Die selbe Prozedur gilt auch für die Registrierung (amtlicher Nachweis) bei einem Wasser- und Schifffahrtsamt. Dieser gilt für die deutschen Gewässer, aber in verschiedenen europäischen Nachbarländer wird er auch anerkannt. Einfach an das zuständig WSA wenden. 

CE und Konformitätserklärung  Zwischenzeitlich wird oft eine CE Zertifizierung gefordert. Diese ist seid Juni 1998 für Boote notwendig, wenn sie in der EU in Verkehr gebracht wurden. Diese CE Zertifizierung hat neben der Beschriftung mit der Buchstabenkombination CE noch eine Konformitätserklärung als "Muß". In der Regel für jedes einzelne Boot ausgestellt. Will heißen, neben den durchgeführten Prüfungen und/oder wo nach der Hersteller sein Boot klassifiziert hat, ist noch die Boots-Serien- oder Teilenummer dort festgehalten. Diese findet man typischerweise auf dem Typenschild. Übrigens bei sicherheitsrelevanten Änderungen am Boot erlischt die Konformitätserklärung. Die Konformitätserklärung gilt für das Boot, so wie es die Werft verlassen hat bzw. wie der Hersteller es "erklärt" hat. Damit müssen alle baulichen Veränderungen vom Hersteller schriftlich (Herstellererklärung) als zugelassen festgehalten sein. 

Wertvolle Hilfe sind hier zu finden: 

Beim Kauf eines Neu- oder Gebrauchtbootes bitte auf die Konformitätserklärung, auf die Bedienungsanleitung und an das Eignerhandbuch achten. Alle Dinge sind beim Kauf/Verkauf Pflicht. Ausnahme Boote die erstmalig vor Juni 1998 in Verkehr gebracht oder Ausnahmen nach der Richtlinie Sportboote. 

 

 

Beleuchtungen - Fragen bezüglich Beleuchtung lassen sich nach meiner Meinung durch folgende Regelwerke:

europäische Verordnung (EG) 764_2008 Anerkennung von Produkten aus anderen EU Ländern

BinSchStrO.    hier  z.Z. Seite 36 (Punkt 26) Begriffsbestimmung §1.01 und § 3.13 Bezeichnung der Kleinfahrzeuge in Fahrt (S.53)

Bordlichterverordnung hier §3 Ausnahmen

klären. 

 

Seitenlicht

 

 

Ladungssicherung von Sportbooten - Schlecht verspannt ist halb gekentert !

"Achtung auf der A4 zwischen Eschweiler und Düren Gefahr durch verloren gegangenes Sportboot". So könnte eine Verkehrsmeldung heißen bzw. so ähnlich heißen sie jedes Jahr mehrfach. 

  • § 22 der Straßenverkehrsordnung,
  • Regelwerk des VDI (2700), Ladungssicherung,
  • DIN EN 12195-2, Zurrgurte,
  • BGV D 29 und BGI 649 (für gewerbliche Transportteure) 

sind wichtige Anhaltspunkte zum sicheren Transport. Ich habe die wichtigsten Infos hier kurz zusammengefasst.  Oft verschätzt werden die Werte der Gurte bei der Niederzurrung (S TF) und die Befestigungsösen am Boot (Bugöse, Klampen, Skiösen) oder am Trailer. 

 

Verkehrsvorschriften für Flüsse und Binnengewässer in den Niederlanden

Die Information hier entbindet nicht von der Information an offizieller Stelle (z.B. Politie)

Auf den meisten Gewässern gilt das Binnenvaartpolitiereglement (holländisches Fahrreglement). Diese  Vorschriften müssen von den Bootsführern an Bord mitgeführt werden.

HOLLÄNDISCHES FAHRREGLEMENT
Auf allen Gewässern, wo dieses Binnenvaartpolitiereglement in Kraft tritt, beträgt die Höchstgeschwindigkeit 20 km/h. Auf den meisten Gewässern gilt eine niedrigere Geschwindigkeit für alle Sportboote, meistens zwischen 6 und 12 km/h. Schnell fahren und Wasserskilaufen ist nur auf dafür freigegebenen Gewässern auf festgelegten Strecken gestattet. Auf einigen Gewässern werden für Boote, die schneller als 20 km/h fahren können, Konzessionen erteilt. Auf den Binnengewässern haben Fahrzeuge über 20 m Länge Vorfahrt vor kleineren Fahrzeugen.

ALLGEMEINE FAHRBEDINGUNGEN
     
  • Der Steuermann/Bootsführer muss auf dem für den Lenker bestimmten Platz sitzen/sein.
  • Wenn einer oder mehrere Wasserskifahrer gezogen werden, so muss ein zweiter Mitfahrer (mindestens 15 Jahre alt) als Ausguck fungieren.
  • Weder der Bootsführer noch der Ausguck, noch der/die Wasserskifahrer dürfen unter Einfluss von Alkohol fahren.
  • Bei Nacht oder bei einer Sicht von unter 500 m beträgt die maximale Geschwindigkeit für  gewöhnlich 9 km/h.
  • In der Zeit zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang darf nicht schnell gefahren werden.
  • Rudergänger muss im offenen Sportboot seine Rettungsweste tragen
  • das Kennzeichen muss beidseitig sichtbar sein
Eine ausführliche Broschüre in 
deutscher Sprache gibt es unter: WSP NL
Politie

 Denkt auch an die vorgeschriebenen Sicherheitseinrichtungen, wenn Eurer Boot unter "Schnelles Boot" (schneller 20km/h) fährt (Niederlande).              

Zum Beispiel: 

       Feuerlöscher  Feuerlöscher 2                                                            

Feuerlöscher, ohnmachtsichere Rettungswesten für alle Bootsinsassen (stehender Bootsführer muss sie tragen), Quickstop, Versicherungsnachweis

 

Mosel - schöne Landschaft, viel Geschichte und herrlicher Fluss
Auf der Mosel gilt die MoselSchPV. Die wichtigsten Infos in der Kürze. Höchstgeschwindigkeit 30 km/h, Sportboote müssen Sportbootschleusen nutzen, Wasserskistrecken vorhanden und ausgewiesen, ab Frankreich gilt Vingettenpflicht.
Infos: http://www.elwis.de/Freizeitschifffahrt/verkehrsvorschriften-hinweise-wassersportler/wasserstrassenbezogen/Merkblatt-Mosel.pdf
Neckar - Geschwindigkeitbegrenzung, wenige Bootstankstellen, herrliche Landschaft und Raubritter
Der Neckar ist ein herrlicher Fluss, jedoch für Gleiter ein Problem. Lege ich den Gleiter in Verdrängerfahrt halte ich die Geschindigkeitsbeschränkung von
18 km/h ein und komme mit dem Zeichen "Wellenschlag vermeiden" in Berührung, fahre ich schneller komme ich mit dem Schild "Wellenschlag vermeiden" klar, aber  muß die Geschwindigkeitsbegrenzung missachten. Wie man es macht, macht man es sicherlich falsch und so mancher Blaurock wird dies ahnden (mindestens 35 Euro) und für sich die Gefahr  im Verzug in den Vordergrund stellen. Auch wenn das Bundesministerium für Verkehr es anders sehen würde.
Viele Bootsstege liegen ungeschützt im Fluss, so dass es natürlich bei jeder Wellenbewegung zu Bootsbewegungen kommen wird.
Angeln in Mecklenburg-Vorpommern
eine Info für die Hobbyangler die vielleicht mal Sportfischer werden wollen, aber noch nicht im Besitz der notwendigen Genehmigung sind.

Das Land MV ist so ziemlich das einzige Bundesland was einen Touristenangelschein ausstellt. Mit diesem "Schein" kann man an 28 Tagen im Kalenderjahr an Gewässern in MV angeln, ohne den Sportfischerschein zu haben. Die Broschüre beinhaltet Informationen und Hinweise zur Ausübung der Fischerei in leicht verständlicher Formulierung. Es gibt keine Hinweise wo es den dicksten Karfen gibt, sondern rechtliches und waidgerechtes.
Man erhält den zeitlich begrenzten Schein, eine entsprechende Lehrbroschüre und darf dann offiziell angeln.Gebühr z.Z. 20 Euro. Danach muss man noch die entsprechende Angelerlaubnis für das jeweilige Gewässer erwerben. Diese gibt es als Tages, Wochen oder Monatskarte. Infos: www.müritzfischer.de
zeitlich begrenzter Angelschein

Müritz -  größter deutscher Binnensee. Überall dort, wo das Gewässer sich seeartig erweitert (Mindest-Gewässerbreite 250m) und auf den Seen selbst ist in ufernahen Bereichen (das ist ca. 100m vom Ufer) eine Höchstgeschwindigkeit von 12 km/h vorgeschrieben. Im uferfernen Bereichen darf die Geschwindigkeit 25 km/h betragen. Ansonsten wird es durch Beschilderung (Wasserskistrecken, oder Geschwindigkeitsbegrenzungen) extra ausgewiesen.

Bodensee - drei Länder ein See. Der See ist in drei Regionen aufgeteilt Ost, Mitte und West. Dies sollte man auch bei Starkwindwarnung beachten. Rund um den See sind orangefarbige Blinklampen montiert. Blinken sie, sollte man sich entsprechend verhalten. Anreinerstaaten sind Österreich, Schweiz und Deutschland. Wobei Deutschland die größte Uferfläche für sich in Anspruch nimmt.  Ein sehr schönes Revier, was man aber nicht unterschätzen darf. Ist Starkwind oder Sturm dann sollte man mit kleinen Booten drin bleiben. Wasserfläche ist ausreichend und durch die 40er Regelung auch ausreichend. Was nicht so toll ist, sind die Häfen. Warum ?!?! Einfach zu klein für die Masse an Booten. Ausflüge zu Urlaubszielorten sind kaum möglich, da entsprechende Kurzzeit-Liegeplatze fehlen oder bereits besetzt sind. Auch das Anmeldeverfahren fürs Boot bzw. das Gastpatent ist eine kostspielige Sache. 
Weitere interessante Seiten im Internet !

Internetlinks bitte den unteren Rechtshinweis beachten

Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger              

Wasserschutzpolizei NRW                                                                                                  

Wasser und Schifffahrtsverwaltung des Bundes

Wasserwacht (DRK) im Kreis Aachen

Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Kreis Aachen

Judo Club Hertha Walheim Judo

SV Rott - Mädchenfussball

Niederländischer Seenotrettungsdienst                  

Roermondse Reddingsbrigade  Wasserrettungsdienst auf den Roermonder Seen                                 

Reddingbriagde Maasplassen Wasserrettungsdienst NL an Sommer-Wochenenden                                                                                              

Feuerwehr Roermond

Informationen der niederländischen Wasserschutzpolizei

 Zoll Wasser oder Bundespolizei See

Vidofilm Küstenwache Zoll Teil 1      Teil 2      Teil 3

Infos für diejenigen die Grenzübertritte (z.B. GB>D) mit dem Freizeitboot unternehmen

Grenzübertretungsstellen See

Ausweise in Ordnung ? Info Bundespolizei

Jemand der sich mit Schlauchbooten und deren Reparatur auskennt !

Eine Kampagne, die sollte man sich einmal ansehen

Vorschlag zur Beschaltung von Bootslampen  Neu !

Umbau von KFZ/Boots-Glühlampe auf LED (KFZ) Neu!




 


 

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erstellt: 26.08.05
letzte Änderung: 08.10.2011

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